Nach seiner Ausbildung zum Verlagsbuchhändler und einer kurzen, recht explosiven
Angestellten-Laufbahn als Assistent eines Kunstverlegers, Malers, Sammlers und
Schriftstellers riskierte der 1949 in Hamburg geborenen Claus Deutelmoser 1971
in München den Einstieg in die Selbständigkeit als Autor und Texter.
Als Kolumnist behielt er die Berichterstattung für Handelsblatt, Welt am
Sonntag und diverse Sportpublikationen selbst während seiner harten Zeit im
zivilen Ersatzdienst bei. Um sich über Wasser zu halten, verdiente er seinen Lebensunterhalt
währenddessen und danach auch noch als Werbetexter für Weltfirmen. Das ermutigte
ihn dazu, von 1973 bis 1975 Mitbegründer und Partner einer kleinen Agentur zu
werden.
In dieser Zeit erschien nebenher unter seinem Namen oder seiner
Mitwirkung eine Reihe von sporthistorischen und sportpädagogischen Büchern. Er
wirkte auch als Ghostwriter bei Olympia- und Weltmeisterschaftsfolianten von
bekannten Fernseh- und Sportstars mit.
Mit dem Pauschalvertrag eines deutschen Großverlags sozial abgesichert,
entschied sich Claus Deutelmoser dann endgültig für den Autoren-Journalismus.
Es erschienen bis 1980 Serien, Interviews und Abenteuer-Reportagen, aber auch
Prominenten-Portraits, Kurzgeschichten und Erzählungen. Besonders seine
erotischen Erzählungen (Playboy, Penthouse, Lui) wurden für die Lizenz-Ausgaben
im internationalen Markt übersetzt.
1978 wurde er Chefredakteur einer großen Sportzeitschrift und Berater
eines Sportverbandes.
Eine Tätigkeit, die er auch mit seinem Redaktionsbüro fast weitere 30
Jahre lang ausübte.
1981 übernahm er zusätzlich die Chefredaktion der gerade zuvor
gegründeten Zeitschrift „TRAVELLER’s World“ und setzte mit ihr ein Jahrzehnt
lang Maßstäbe für eine neue Form exklusiver Reise-Berichterstattung.
Claus Deutelmoser ist seit 1975 mit seiner Frau Elisabeth verheiratet,
die er 1967 während der Lehrzeit im Wilhelm Goldmann Verlag kennen und lieben
gelernt hatte. Das Paar hat zwei erwachsene
Kinder.
Seit seinem Rückzug aus dem Unternehmer-Dasein verbringt Claus Deutelmoser
einen Teil des Jahres in einem mittelalterlichen, ligurischen Wehrdorf,
schreibt dort, malt und aber versuchte sich auch an einer symphonischen Dichtung.
Seine
“Denkfabrik“ war ein kleiner Fischkutter, mit dem er meist allein ausgedehnte Hochsee-Fangfahrten
vor der Küste zwischen Imperia und Sanremo unternahm. Das Alter zwang ihn 2017 dazu, das Boot zu verkaufen.

















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