Ölkreide, Feder und Bundstifte auf Malkarton, Castello 2010er
Der "Omburgsmann"
Selten genug habe ich hier meine Beiträge mit schnellen Skizzen begleitet. Aber beim Srollen durch meine Blogs stößt der Besucher schon auf einige, für die es keine treffende Bebilderung gab. Das ist ein typisches Beispiel dafür, dass ich wohl als Karikaturist keine Karriere gemacht hätte. Aber es war der Moment ab dem ich auf der Burg gerne als Mittelsmann zwischen den Touristen, den Residenten auf Zeit und den Einheimischen herbei gerufen wurde: Hier hatte ein Ureinwohner einem Schwedischen Mieter auf unserer verflixten Konsortiums-Straße helfen wollen, den Wagen an den oberen Dorfrand zu bugsieren. Weil der Repräsentant der nordischen Rallye-Nation sich nicht blamiert wissen wollte, stieg er in den Wagen des Helfers. Aber mit Anfahren am Berg hatte er es wohl nicht so, und schmorte dessen gerade erneuerte Kupplung durch. In Schweden gehen Parteien, die sich nicht vor Gericht treffen wollen zu einem professionell Schlichter - dem Ombudsmann. So wurde ich zum "Omburgsmann".
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