Dienstag, 5. November 2024

Bilder-Geschichten 59

Acryl auf Malkarton, München 2021


Die Midas-Misere

Meine Wutbilder entstehen immer in kürzester Zeit.
Deshalb gehen sie nur mit schnell trocknendem Acryl.
- Auch weil das Acryl-Gold schimmernder ist.
2021 war Korona-Jahr.
Da hat unsere Regierung mit Milliarden
 
an Steuergeldern Abzocker-Banken
gerettet, die heute wieder satte Gewinne
erwirtschaften, während viele 
kleinere Existenzen 
an den verordneten Quarantäne-Maßnahmen
scheiterte und sich in der Folge von der Pandemie
nicht erholen konnten.  Viele 
verschwanden für immer .
Ich wünschte wohl damals den Abzocker-Banken,
die zur Sanierung sogar Stellen abbauten  
und Dienst am Kunden quasi abschafften,
in dem sie viele Filialen schlossen, dass sie in ihrer
Gier nach "Shareholder Value" von der
Midas-Misere heimgesucht würden.
Der altgriechischen Mythologie nach
war König Midas, dem Vorbild aller Gierigen,
widerfahren, was Wikipedia auszugsweise
wie folgt zusammengefasst hat:
"König Midas wünschte sich von Dionysos,
dass alles, was er berührte, zu Gold würde.
Der Wunsch wurde ihm gewährt – wortwörtlich.
Alles, was Midas berührte, wurde zu Gold.
 Auch Speisen und Getränke,
sodass Midas zu verhungern drohte.
Deshalb bat er den Gott, die Gabe zurückzunehmen.
Dionysos riet ihm, im Fluss 
Paktolos zu baden,
auf den dann die Gabe übergehen werde,
sodass er zum goldreichsten Fluss 
Kleinasiens würde. 
Midas folgte dem Ratschlag. Da Dionysos
Wort gehalten hatte, konnte sich Midas von der
verhängnisvollen Zauberkraft befreien."
Leider war Angela Merkel nicht dionysisch,
 und Jens Spahn dachte aber wohl trotzdem, er sei Midas.
  Bis heute ungestraft  
haute er Milliarden raus, 
ohne annähernd, oder wenigstens vorübergehend, die
Zauberkraft eines Midas zur Verfügung zu haben.
Was für ein Segen, wäre es gewesen,
hätte er all die untauglichen und zu viel
gelieferten Masken in nachhaltiges Gold verwandelt...


 

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