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| Acryl auf Malkarton, München 2021 Die Midas-Misere Meine Wutbilder entstehen immer in kürzester Zeit. Deshalb gehen sie nur mit schnell trocknendem Acryl. - Auch weil das Acryl-Gold schimmernder ist. 2021 war Korona-Jahr. Da hat unsere Regierung mit Milliarden an Steuergeldern Abzocker-Banken gerettet, die heute wieder satte Gewinne erwirtschaften, während viele kleinere Existenzen an den verordneten Quarantäne-Maßnahmen scheiterte und sich in der Folge von der Pandemie nicht erholen konnten. Viele verschwanden für immer . Ich wünschte wohl damals den Abzocker-Banken, die zur Sanierung sogar Stellen abbauten und Dienst am Kunden quasi abschafften, in dem sie viele Filialen schlossen, dass sie in ihrer Gier nach "Shareholder Value" von der Midas-Misere heimgesucht würden. Der altgriechischen Mythologie nach war König Midas, dem Vorbild aller Gierigen, widerfahren, was Wikipedia auszugsweise wie folgt zusammengefasst hat: "König Midas wünschte sich von Dionysos, dass alles, was er berührte, zu Gold würde. Der Wunsch wurde ihm gewährt – wortwörtlich. Alles, was Midas berührte, wurde zu Gold. Auch Speisen und Getränke, sodass Midas zu verhungern drohte. Deshalb bat er den Gott, die Gabe zurückzunehmen. Dionysos riet ihm, im Fluss Paktolos zu baden, auf den dann die Gabe übergehen werde, sodass er zum goldreichsten Fluss Kleinasiens würde. Midas folgte dem Ratschlag. Da Dionysos Wort gehalten hatte, konnte sich Midas von der verhängnisvollen Zauberkraft befreien." Leider war Angela Merkel nicht dionysisch, und Jens Spahn dachte aber wohl trotzdem, er sei Midas. Bis heute ungestraft haute er Milliarden raus, ohne annähernd, oder wenigstens vorübergehend, die Zauberkraft eines Midas zur Verfügung zu haben. Was für ein Segen, wäre es gewesen, hätte er all die untauglichen und zu viel gelieferten Masken in nachhaltiges Gold verwandelt... |
Dienstag, 5. November 2024
Bilder-Geschichten 59
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