Öl auf Leinwand, gespachtelt, Castello 2001
Aloe Vera
Dieses ist tatsächlich das erste Bild, nachdem in in Ligurien wieder mit dem Malen angefangen habe. Ich war wegen anstehender Handwerkarbeiten für einige Tage auf der Burg, als mir dieses seltene Natur-Ereignis am Ende des Winters widerfuhr: Auf dem Höhenweg entlang des Steilufers unterhalb von Porto Maurizio stand über mir dieser Wald aus blühenden Kerzen der Aloe Vera. Noch weiter oben breitete die schneeweiße Christus-Statue ihre Arme aus, als wollte sie diese Pracht auf einmal pflücken. Jahre später war es mir zu Gewohnheit geworden, nach dem Baden in der kleinen Bucht von Borgo di Foce unterwegs einige Blätter abzubrechen, um mir mit deren Saft einen möglichen Sonnenbrand zu kühlen. Das ist besser als jede Lotion und wirkt sofort lindernd. Auch muss man dabei kein schlechtes Gewissen haben, denn in so einer Ideal-Lage wuchert die genügsame Aloe Vera wie Unkraut: Sowohl unter der Erde durch ihre zahlreichen Ableger aus ihren Wurzeln als auch durch hunderte von Samen aus ihren dichten Dolden. |
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